Was ist das Sprint-Ausführungsmodell? Wie etabliert man Lieferdisziplin?
Das größte Problem von Softwareteams besteht meist nicht darin, „keine Arbeit zu machen“.
Das Problem ist:
- Dinge beginnen, enden aber nie
- Prioritäten ändern sich ständig
- Am Ende des Sprints wird es kein Produkt geben
- Das Management fragt: „In welcher Situation befinden wir uns?“ kann keine eindeutige Antwort auf die Frage bekommen
Viele Teams denken, sie sprinten, aber in Wirklichkeit erleben sie Folgendes:
Konstante Bewegung, keine Lieferung.
Um dieses Problem zu lösen, gibt es das Sprint Execution Model.
Was ist das Sprint-Ausführungsmodell?
Das Sprint-Ausführungsmodell ist das operative System, das sicherstellt, dass Sprints nicht nur geplant, sondern tatsächlich durchgeführt werden.
Dieses Modell definiert:
- Wie beginnt ein Sprint?
- Wie werden Jobs ausgewählt? -Wem gehört was?
- Wie werden Risiken gemanagt?
- Welche Leistung wird am Ende des Sprints geliefert?
- Wie ist der Fortschritt sichtbar?
Wenn es kein Sprint-Ausführungsmodell gibt, ist ein Sprint nur ein Kalender.
Es reicht nicht aus, einen Sprint zu machen, man muss einen Sprint laufen
Die Sprint-Ausführung zielt darauf ab:
- Minimale Unsicherheit
- Maximale Lieferung
- Klare Verantwortung
- Messbare Leistung
Der Sinn eines Sprints besteht nicht darin, „beschäftigt zu werden“:
Der Zweck des Sprints besteht darin, ein Produkt freizugeben.
Schlüsselkomponenten des Sprint-Ausführungsmodells
1. Scope Lock (Sprint-Commitment)
Wenn der Sprint startet, sollte klar sein:
- Sprint-Rückstand behoben
- Neue Arbeitsplätze sind nicht zugelassen
- Scope Creep ist unter Kontrolle
Ansonsten Sprint = ständiges Feuergefecht.
2. Definition of Done (DoD)
Damit eine Arbeit als „erledigt“ gilt, sind folgende Kriterien erforderlich:
- Wurde der Code geschrieben?
- Hat der Test bestanden?
- Wurde es eingesetzt?
- Ist die Dokumentation vollständig?
Wenn es kein DoD gibt, wird es am Ende des Sprints einen „noch nicht erledigt, aber fast“-Dump geben.
3. Backlog-Hygiene (Clean Backlog)
Werke, die in den Sprint kommen:
- Klar definiert
- Akzeptanzkriterien werden schriftlich festgehalten
- Ihre Süchte sind bekannt- Muss geschätzt worden sein
Schmutziger Rückstand tötet den Sprint.
4. Eigentums- und Verantwortungsmatrix
Im Sprint ist der Eigentümer jeder Aufgabe klar:
- Einzelbesitzer
- Klarer Liefertermin
- Verantwortlicher für die Überprüfung
Unbeaufsichtigte Arbeit = unvollendete Arbeit.
5. Sprint-Trittfrequenz (Ausführungs-Trittfrequenz)
Beim Sprint-Ausführungsmodell geht es nicht nur um Meetings.
Mindestrhythmus:
- Sprint Planning (Start) - Wir planen über Jira
- Täglicher asynchroner Check-in – kurz
- Wöchentlicher Fortschrittsbericht – für das Management
- Sprint Review (Ausgabeanzeige) – Wir verwenden den Jira Goals Section
- Retrospektive (Verbesserung) – Wir machen mit den retrospektiven Notizen über Confluence Fortschritte
Zweck: Lieferung, nicht Treffen.
6. Risiko- und Blockermanagement
Jedes Hindernis sollte innerhalb des Sprints sichtbar sein:
- Technisches Risiko
- Sucht
- Außerhalb des Teams wartet es
- Produktinstabilität
Wenn der Blocker nicht erscheint, explodiert der Sprint.
7. Outputbasierter Sprint
Am Ende des Sprints sollte folgende Frage beantwortet werden:
Was haben wir geliefert?
Sprint-Ausgabe:
-Funktion -Freigabe
- Bereitstellen
- Für den Kunden sichtbare Verbesserung
„Wir haben gearbeitet“ ist nicht die Ausgabe.
Wie richtet man das Sprint-Ausführungsmodell ein? (Schritt für Schritt)
Schritt 1 – Sprint-Audit
Der aktuelle Status des Sprints in der ersten Woche wird extrahiert:
- Ist Geschwindigkeit real?
- Verschiebt sich der Umfang?
- Work-in-progress geschwollen?
- Gibt es ein Verteidigungsministerium?
Lieferinhalt: Sprint-Ausführungsfoto
Schritt 2 – Workflow-Standardisierung
Für das Team ist ein klarer Prozess definiert:
- Bereit → In Bearbeitung → Überprüfung → Fertig
- WIP-Limits
- SLA überprüfen
Schritt 3 – Liefer-Governance
Die Sichtbarkeit des Managements wird hergestellt:
- Wöchentlicher Fortschrittsbericht
- Risikoregister
- Entscheidungsprotokoll
Sprint ist nicht länger „teamintern“, sondern ein unternehmensweites Liefersystem.
---### Schritt 4 – Kontinuierliche Verbesserung
Am Ende jedes Sprints:
- Was haben wir geliefert?
- Wo haben wir rumgehangen?
- Was werden wir im nächsten Sprint optimieren?
Die Sprintausführung ist ein lebendiges System.
Für die Sprint-Ausführung verwendete Tools
Das Sprint-Ausführungsmodell ist ein System, kein Werkzeug.
Aber mit den richtigen Tools geht es schneller:
Jira (Ausführungs-Backbone)
- Sprint-Rückstand Eigentum
- Arbeitsablauf
- Release-Tracking
Zusammenfluss / Begriff (Dokumentation)
- Sprint-Playbook
- Definition von „Fertig“.
- ADR-Aufzeichnungen
Slack / Teams (Kommunikationsschicht)
- Asynchrone tägliche Updates
- Blocker-Eskalation
GitHub / GitLab (Engineering Execution)
- PR-Review-Disziplin -CI/CD
- Release-Pipeline
Linear (Startup-Alternative)
- Leichteres Sprintmanagement
Wie wende ich dieses Modell in meinen Diensten an?
In meiner Projektmanagement- und Lieferberatungsarbeit wird das Sprint-Ausführungsmodell für folgenden Zweck etabliert:
- Stoppt das Kriechen des Zielfernrohrs
- Am Ende des Sprints echten Output produzieren
- Reduzierung der Belastung des technischen Leiters
- Sicherstellen, dass das Management sichtbare Fortschritte erzielt
Normalerweise innerhalb der ersten 14 Tage:
- Der Sprint-Workflow ist etabliert
- Definition of Done ist geschrieben
- Das Risiko- und Berichtssystem ist eingerichtet
- Sprintergebnisse werden messbar
Ergebnis:
Weniger Chaos, mehr Lieferung.
Fazit: Sprint ist kein Kalender, sondern eine Liefermaschine
Ein Team ohne Sprint-Ausführungsmodell sprintet nicht.
Es geht einfach im zweiwöchigen Deadline-Zyklus unter.
Das Sprint-Ausführungsmodell bietet:
- Nettoumfang -Nettobesitz
- Klare Ausgabe
- Klarer Fortschritt
Und das Wichtigste:
Vertrauen in die Lieferung.
Sie können mich kontaktieren, um Ihr Sprint-Ausführungsmodell zu erstellen und Ihren Lieferprozess sichtbar zu machen.